Bericht Ausflug am 25.Sept. 2010 - briefmarkenfreunde usatal

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Vereinsausflug 2010 nach Aschaffenburg und Miltenberg
Ausflug der Briefmarkenfreunde "Usatal" Ober-Mörlen am 25. September 2010

Der schon seit vielen Jahren im Herbst stattfindende und auch bei Freunden und Bekannten sehr beliebte Ausflug der Briefmarkenfreunde  "Usatal" Ober-Mörlen führte in 
diesem Jahr nach Aschaffenburg, nach Miltenberg am Main und abschließend nach Dammbach im Spessart.

Bei stark bewölktem frühherbstlichen Wetter starteten die Ausflügler ihre Tagestour mit einem modernen Reisebus am frühen Morgen in Ober-Mörlen und 
erreichten bei ruhigem Verkehr schon nach einer Stunde das erste Ziel Aschaffenburg, 
so dass bei Bedarf noch Zeit blieb, in einem der zahlreichen Cafés ein zweites Frühstück einzunehmen.
Eine vorbestellte Führung durch das Schloss Johannisburg wurde auf Grund der großen Teilnehmerzahl in zwei kleineren Gruppen durchgeführt, was sich auf die Qualität sehr positiv auswirkte. War man schon von der äußeren Erscheinung der am Mainufer gelegenen Renaissance-Anlage aus rotem Sandstein beeindruckt, so wurde das von den im 2. Weltkrieg stark zerstörten und erst bis 1964 renovierten Innenräumen noch deutlich übertroffen. Über eine Treppe aus rotem Marmor gelangte man in die Ausstellungen in den oberen Etagen des Anfang des 17. Jahrhunderts erbauten und bis 1803 als Residenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten dienenden Vierflügelanlage mit über 50 m hohen Ecktürmen. Die umfangreiche Gemäldesammlung mit bedeutenden Werken Lucas Cranachs d.Ä. und die weltweit größte Sammlung von aus Kork angefertigten Architekturmodellen vorwiegend römischer Gebäude wurden sehr unterhaltsam erläutert. Diese vom Hofkonditor Carl May und dessen Sohn Georg geschaffenen Kunstwerke reichen von kleinen Pyramidenmodellen bis hin zum 3m großen Kolosseum. Nachdem ein Blick in die herrliche Schlosskirche mit dem von Hans Junker geschaffenen Altar mit über 150 Alabasterfiguren geworfen worden war, bekamen wir noch die Sammlung der prunkvollen Kirchengewänder des Mainzer Domschatzes zu Gesicht und wurden anschließend durch die originalgetreu rekonstruierten Gesellschaftszimmer der fürstlichen Wohnräume geführt, die mit viel wertvollem Mobiliar und Einrichtungsgegenständen wie z.B. Uhren und chinesischen Vasen ausstaffiert sind. 
Bis zur Weiterfahrt blieb noch ein wenig Zeit, die man zu einem kleinen Rundgang um das Schloss nutzen konnte, bei dem sich eine wunderbare Aussicht auf den Main und das nahegelegene Pompajanum, eine naturgetreu nachgebaute römische Villa, bot. Die Fahrt ging nun weiter zum Mittagessen zum Gasthaus „Stern“ in Rüdenau im Odenwald, wo die Ausflügler sich in sehr gemütlicher Atmosphäre ausgiebig stärkten.
Die anschließende Schiffsrundfahrt auf dem Main, die im nahegelegenen Miltenberg wegen des hohen Besucheraufkommens verspätet startete, führte in etwas mehr als einer Stunde bis nach Freudenberg mit Blick auf die Burgruine und die am Ufer gelegene Altstadt. Leider musste man sich auf dem modernen Ausflugsschiff vorwiegend unter Deck aufhalten, da es sich eingeregnet hatte und ließ so bei Kaffee und Kuchen die Landschaft vorbeiziehen.
Zurück in Miltenberg wartete der Bus schon wieder und die Reisegruppe wurde über Wertheim und anschließend durch den wunderbar grünen Spessart bis nach Dammbach gefahren. Dort ließ man im Waldhotel Heppe bei gutem Essen, kühlem Bier und angeregten Gesprächen den schönen Tag ausklingen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. 
Diese verlief bei einbrechender Dunkelheit ruhig und bei der Ankunft gegen 21:30 Uhr in Ober-Mörlen waren sich die Ausflügler einig, dass die Tour trotz nicht optimaler Wetterbedingungen lohnenswert war und viel Gelegenheit geboten hatte, sich mit Mitgliedern, Familienangehörigen und Bekannten in angenehmer Atmosphäre über Gott und die Welt zu unterhalten
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